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Es ist Sonntag, der 20. August 2017  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Commandos: Strike Force
USK Freigabe:
Entwickler: Pyro Studios
Vertrieb: Eidos Interactive
Erschienen: 15. März 2006
System: Windows XP/2000
Prozessor mit mind. 1,5 GHz
512 MB RAM Speicher
3D Grafikkarte mit 128 MB
DirectX komp. Soundkarte
6x DVD-Laufwerk
Bewertung:  [1 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Bisher war die Reihe Commandos eher für ihre Taktik Echtzeitstrategie bekannt. Mit Commandos: Stroke Force ädert sich dies nun. Denn Strategie goes Shooter.

Handlung:
Commandos Strike Force entführt den Spieler mittels der Ego-Shooter-Perspektive direkt ins Geschehen. Die Story spiel im Jahr 1942, wo der Spieler die Kontrolle über drei Mitglieder der Einheit 'Strike Force' übernimmt. Jedes der Mitglieder lässt sich auf eine andere Art und Weise spielen. Der Spieler kann zwischen dem Green Beret, einem Experten im Nahkampf und schweren Waffen, dem Scharfschützen, mit Nerven aus Stahl und einer todbringenden Präzision, und dem Spion, der sich unauffällig das Vertrauen des Feindes erschleicht wechseln um die Aufträge zue rfüllen. Letztendlich ist es dem Spieler dabei überlassen, wie er die individuellen Fähigkeiten der Charaktere kombiniert und seinen Auftrag erfüllt. Die Story wird dabei anhand von zahlreichen In-Game-Zwischensequenzen erzählt, die allesamt gut inszeniert sind und ein gehöriges Plus zur Atmosphäre beitragen.

Karten:
Insgesamt gillt es vierzehn Missionen zu bewältigen, welche auch mit einer Story miteinander verbunden sind. Beim Start einer jeden Mission wird dabei immer mit einer Kamerafahrt über die Karte begonnen, was einem das Planen des Vorgehens stark verinfacht. Die Missionen führen einen dabei an Schauplätze in Frankreich, Norwegen und Russland. Dort hilft man entweder Widerstandskämpfern, besorgt geheime Dokumente oder sabotiert die Kriegsbemühungen der Deutschen. Die Karten bieten dabei viele liebevolle Details und jeder Schauplatz und die Protagonisten wirken authentisch. Negativ fällt allerdings die angestaubte Grafikengine ins Auge. Eckige Charakterdarstellung und pixelige Landschaftsdarstellung sollten im Jahre 2006 nämlich eigentlich der Vergangenheit angehören.

Team:
Das eigene Team besteht aus einem Green Barret, einem Scharfschützen und einem Spion, zwischen denen je nach Notwendigkeit gewechselt wird. Die Elite-Kämpfer verfügen dabei über ganz spezielle eigene Eigenschaften, die es zu kombinieren gilt. Vorausgesetzt, dass man auch alle drei zur Verfügung hat. In einigen Missionen müssen man nämlich auch alleine oder zu zweit gegen den Feind antreten. Der Green Barret ist dabei das widerstandsfähigste Alter Ego, so dass Sie mit diesem auch einmal gegen mehrere Gegner bestehen. Scharfschütze und Spion hingegen töten lieber im Verborgenen, sei es aus großer Entfernung oder mit dem dünnen Drahtseil von hinten. Besonders praktisch: Der Spion kann besiegten Deutschen die Uniform klauen und wird fortan nur noch von höherrangigen Offizieren als Infiltrant erkannt.

Gameplay:
Obwohl die Anzahl der Klassen in Commandos: Strike Force deutlich veringert wurde und auch die Fähigkeiten der der verbliebenen Klasseneingeschränkt wurden, bleibt immer noch genügend Möglichkeit mit den Fähigkeiten der Recken taktisch verschiedene Wege einzuschlagen. Die Steuerung ist dabei genretypisch und das umschalten zwischen den zur Verfügung stehenden Klassen in einer Mission erfolgt per Tastendruck. Sämtliche Missionsziele werden im Spiel anhand von kleinen Pfeilen über der Minimap angezeigt. In manchen Missionen wimmelt es in der Minimap allerdings nur so von Pfeilen, dass man doch einen Blick auf die taktische Karte werfen sollte. Neben den Hauptmissionen gibt es bei einigen Aufträgen ausserdem auch Nebenmissionen, um spezielle Extras im Spiel freizuschalten.

Gegner:
Die KI der Gegner lässt ebenfalls zu wünschen übrig, nur selten suchen sie Deckung oder agieren clever im Team. Deckung suchen sie eigentlich nur wenn die Möglichkeit dazu direkt in ihrer Nähe ist, ansonsten bleiben sie nach Moorhuhn Niveau brav stehen und warten auf den Gnadenschuss. Die Gegner sind dabei übrigens ausschliesslich dutsche Nazis, die in Form von einfachen Soldaten bishin zum hoch dekorierten Offizier zahlreich vertreten und ausgedünnt werden wollen.

Sound:
Der Sound ist in diesem Spiel größtenteils gelungen, was vor allem den guten Sprechern zu verdanken ist. Dies sogar in der deutschen Version, was hiermit extra erwähnt wird. An einigen Stellen nerven zwar dudelige Musikeinlagen und stimmungstötende Sprüche der Charaktere, die Geräusche, dass Ambiente und die Waffensounds sind aber allesamt stimmig und heben den Funlevel gewaltig.
MULTIPLAYER
Bis zu sechszehn Spieler können sich in Commandos: Strike Force per LAN oder Internet virtuelle Gefechte liefern, welche in drei Modi unterteilt sind.

Deathmatch:
Das ist der übliche Deathmatch und darf natürlich auch hier nicht fehlen. Hier stehen 5 Maps zur Verfügung. Der Sinn dieser Spielart ist es, so viele Leute wie möglich platt zu machen. Dabei gibt es pro gefraggten Gegner, einen Punkt. Das alles nach dem Motto: Alle gegen alle.

Team Deathmatch:
Dieser Mode funktioniert ähnlich wie Deathmatch. Hier wird jedoch in Teams gekämpft. Wenn jemand aus eurem Team einen Spieler aus dem gegnerischen Team fraggt, dann gibt es für euer Team einen Punkt und umgekehrt.

Sabotage:
Unterteilt wird hier in Deutsche und Alliierte. Jedes Team muss im Sabotage-Modus mindestens einen Spion stellen, um das Match zu gewinnen. Erledigte Gegner sterben nämlich nicht sofort, sondern sollten nun umgehend vom Spion verhört werden, um so an Dokumente zu gelangen, die vonnöten sind, um ein gegnerisches Gebäude zu sprengen. Sobald die geforderte Menge an Dokumenten erlangt wurde, kann das feindliche Gebäude dann gesprengt werden und die Runde ist gewonnen.
WAFFEN
Das Messer:
Das Messer denken sich viele hat eine unnütze Rolle, dies stimmt aber nicht den mit einem Stich in den Rücken kann man Feinde mit diesem einem Stich töten. Eine leise und effiziente Art Feinde aus dem Weg zu räumen.

Die Pistole:
Die Standart Pistole hat zwar nicht die grösste Durchschlagskraft aber sie ist sehr präzise. Zur Auswahl stehen eine Deutsche Leuger und eine Standart American pilstol. Beide haben die selbe Funktion und Durchschlagskraft.

MP-40:
Eine Maschinepistole die man relativ früh im Spiel bekommt. Sehr effektiv um die Standart Nazi Soldiers nieder zu mähen. Die Waffe ist ausserdem das Pendant zu der einglischen Thompson Gun hat aber eine bessere Treffsicherheit.

Tompson Gun:
Die Waffe ist das Pendant zu der deutschen MP-40, hat aber eine grössere Durchschlagskraft. Im Grunde tut sich in der Gesamtstärke nichts im Vergleich zur deutschen MP-40welche somit gleich Stark ist.

Sten:
Eine sehr starke Waffe die leise schiesst, doch bei Dauerfeuer überhitzen kann und dann den Lauf blockiert. Das heist man kann kein ganzes Magazin sofort verschiessen, wenn man auf den roten Balken achtet sieht man wie sich dieser füllt. Ist er voll müsst ihr die Waffe abkühlen lassen.

Mauser Gewehr:
Ein Gewehr, welches sehr langsam schiesst aber viel Schaden macht, sehr empfehlenswert wenn man ein guter Schütze ist. Ausserdem kann man eine Granate aufstecken um diese weiter zu transportieren.

Scharfschützengewehr:
Ein typisches Scharfschützengewehr. Sehr gut um weitentfernte Gegner abzuschiessen. Beim zoomen wackelt es vorerst und je länger man steht umso ruhiger wird die Hand und erleichtert das zielen. Nah dem Schuss, gibt es einen Rückschlag, damit das Umgehen mit der Waffe nicht allzuleicht wird.

Panzerfaust:
Der Raketenwerfer in diesem Spiel ist nicht wie in den andern FPS. Dies ist eine monströse Waffe die einen langsamer laufen lässt doch einmal abgefeuert vernichtet sie alles in einem riesigen Radius. Die Panzerfaust braucht sehr lange zum nachladen und dies kann manchmal verhängnissvoll in einem Multiplayergame sein.

Flammenwerfer:
Das ist eine Waffe auf die alle gewartet haben. Er versprüht Wolken aus Feuer und "röstet" Feinde in Null-Komma-Nix. Der Vorteil dieser Waffe ist die enorme Reichweite und zum Erstaunen ist sie garnicht so schwer zu bedienen.

Granaten:
Dies sind die Standart-Explosions-Granaten. Alliierte und Axis haben vom Aussehen her unterschiedliche Granaten doch in der Praxis arbeiten beide identisch.
CHEATS
Um alle Missionen des Spiels freizuschalten, gebt ihr den Namen TRUCO als Profilnamen ein. Nun könnt ihr jede Mission des Spiels direkt anwählen.
 
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