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Es ist Freitag, der 20. Oktober 2017  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Vivisector: Beast Within
USK Freigabe:
Entwickler: Action Forms
Vertrieb: Frogster Interactive
Erschienen: 05. Januar 2006
System: Windows 98/Me/2000/XP
Prozessor mit mind. 1 GHz
256 MB RAM Speicher
3D Grafikkarte mit 64 MB
DirectX 9 oder höher
4x DVD-Laufwerk
DX9 komp. Soundkarte
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SINGLEPLAYER
Zum erscheinen des Spieles wurden hohe Erwartungen in Vivisector: Beast Inside gesetzt, welche aber durch eine halbherzige Umsetzung nicht annähernd erreicht wurden. Wie in der jüngeren Vergangenheit, so wie auch in vielen zukünftigen Ego-Shootern, wurden auch hier eine Reihe von Rollenspielelementen verbaut. Diese Fallen aber nicht ins Gewicht, da sie sich eigentlich im Sammeln von XP und umwandeln in Fähigkeiten ermüden. Aus diesem Grund wird darauf auch nicht weiter eingegangen.

Handlung:
Die Handlung spielt im Jahre 1978 auf einer kleinen Insel namens Soreo. Der Hauptcharakter, Kurt Robinson, landet zusammen mit einer Truppe aus vier Navy Seals an der Küste mit dem direkten Auftrag, die Basis eines Drogendealer-Rings zu zerstören. Doch dann stellt sich die Angelegenheit als wesentlich komplizierter dar: Die Insel wird nämlich als Testgelände zur Schöpfung genetisch manipulierter Soldaten genutzt. Nach dem ersten Gefecht bleibt Kurt als einziger Überlebender des gesamten Trupps zurück und muss um sein Leben kämpfen, wenn er Soreo jemals verlassen will. Seine größte Motivation dabei ist es, seine gefallenen Kameraden zu rächen. Im Laufe des Spiels entdeckt Kurt, dass auf der Insel ein heftiger Machtkampf zwischen mehreren feindlichen Gruppen herrscht. Kurt muss nun jede dieser Gruppen aufsuchen und nicht nur etwas über den Hintergrund der aktuellen Ereignisse herausfinden. Fortgeführt wird die Story im weitern Verlauf in einer Mixtur aus Videos und Ingame-Sequenzen.

Karten:
Die Insel Soreo ist in drei Hauptabschnitte mit jeweils vier Arealen unterteilt. Der Weg führt einen dabei durch tropischen Dschungel, Wälder und Bergen. Am Ende stehen man dann vor dem Tempel der Wiedergeburt, einem Ort an dem der wahnsinnige Wissenschaftler Dr. Morhead Experimente an Tieren vornimmt, um Ihnen menschliche Eigenschaften zu verpassen.
Die verwaschenen Texturen bleiben allerdings immer dieselben, die verschiedenen Bereiche eines Levels bieten dadurch kaum Abwechslung und sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Effekte wie das spiegeln auf Wasseroberflächen oder fulminate fehlen auch. Dies ist doppelt makaber, da diese ein wenig über die extrem eckig erstellte Welt hätte wegtäuschen können.

Gegner:
Nur die miserable künstliche Intelligenz der computergesteuerten Gegner in Vivisector fällt noch negativer auf. Weder Verhaltensroutinen noch Zielgenauigkeit entsprechen den zum Zeitpunkt de Erscheinens gülltigen Standards. Die Feinde stellen also bestenfalls durch schiere Anzahl, denn durch ihre ausgeprägte künstliche Intelligenz eine Gefahr dar. Selbst Genre-Neulinge werden hierdurch mit der Bewältigung der Missionen und deren Endgegner kaum ernsthafte Probleme bekommen. Während sich Besitzer der Internationalen Version aber wenigstens noch an den Splatterffekten erfreuen können, wurde diese den deutschen Spielern auch noch vorenthalten.

Gameplay:
Um den Frust allerdings nicht allzu früh aufkommen zu lassen, darf man aber wenigstens zwischen den Schwierigkeitsstufen Untersuchung, Therapie, Operation und Vivisektion wählen. Letztere ist aber nur für Hardcore-Gamer zu empfehlen. Die Steuerung im Spiel lehnt sich dabei an genreübliche Standards an, sodass Kenner so gut wie keine einstiegsprobleme haben dürften.

Sound:
Gegenüber dem restlichen Erscheinungsbild von Vivisector, ist dagegen der Sound geworden. Die Hintergrundmusik verrät zwar leider meist das gleich etwas passieren wird, ist aber wenigstens sehr abwechslungsreich gestaltet und nervt nicht. Die Bewegungsgeräusche und Waffengeräusche klingen satt und sehr gutgelungen. Richtig gut macht sich die Soundkulisse aber erst in DolbyDigital oder über Kopfhörer.
WAFFEN
Kurt ist natürlich nicht wehrlos, denn ihm steht ein vielseitiges – aber nicht besonders spektakuläres Waffenarsenal zur Verfügung. Neben Standards wie Pistolen und Schrotflinten finden sich automatische Waffen und Sturmgewehre sowie Präzisionsgewehre für das saubere Töten aus sicherer Entfernung. Hier ein kleiner Überblick:

Pistole:
Die Pistole darf in keinem shooter fehlen, ist hier eine halbautomatische Variante und hat die schwächste Feuerktaft im Spiel. Da es genügend andere Auswahl gibt, sollte man sich schnell was anderes suchen

Shotgun:
Obwohl man mit der Pumpaction Shotgun schon recht ordentlich aufräumen kann, fällt diese im Spiel kaum auf. Munition für diese Waffen bekommt man nur in Form von weiteren Shotguns im Spiel.

M-16:
Diese Waffe ist in fast jedem Spiel in der einen oder anderen Variante vorhanden. Schnelle Schussfolge und gute Treffsicherheit auch hier, jedoch ein recht ungewöhnlicher Schalldämpfer !.

Scharfschützengewehr:
Hiermit entgeht, dank zoomen, im sekundären Modus auch der entfernteste NPC nicht seinem heraneilenden Tod. Die Schussfolge ist allerdings niedrig, denn nach jedem Schuss wird nachgeladen.

Bazooka:
Welches Spiel hat nichr einen Raketen oder Garantenwerfer dabei. Hier also die Bazooka die für Fahrzeuge sowie Gegner schwer verträglich ist. Allerdings ist auch hier drauf zu achten das man nicht zu nah am Ziel steht.

Granaten:
Wird es mal wieder brenzlig und man kann sich nicht schnell genug einer nah beieinander stehenden Gruppe entledigen die einem ans Leder wollen, seien diese Pillen ans Herz gelegt. Aber vorsicht, es wird blutig !
CHEATS

Im Spiel wird mit der Taste [Ö] die Konsole geöffnet. Dort gibt man einfach einen der folgenden Cheats ein und bestätigt die Eingabe mit [Enter].

 

GODMODE 1 : God-Mode einschalten
GODMODE 0 : God-Mode ausschalten
WEAPONS : Alle Waffen
CLS : HUD ausblenden
UNCLS : HUD einblenden
 
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