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Es ist Sonntag, der 20. August 2017  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Neuro Hunter
USK Freigabe:
Entwickler: Media Art
Vertrieb: Deep Silver
Erschienen: 20. September 2005
System: Windows XP/2000
Prozessor mit mind. 1Ghz
512MB RAM Speicher
3D Grafikkarte mit mind. 64 MB
1400 MB Festplattenspeicher
DirectX komp. Soundkarte
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SINGLEPLAYER
Zugegeben, Neuro Hunter ist im direkten Sinne kein Ego-Shooter sondern eher ein rätsellastiger 3D-Shooter mit Rollenspielelementen. Genau wie bei Fallout 3 ist also auch hier ein guter Anteil knallharte Ego Action vorhanden, womit sich Neuro Hunter auch für unsere Seite qualifiziert hat. Einen Multiplayer-Part gibt es natürlich nicht !

Handlung:
Die Handlung von Neuro Hunter ist in einem Zukunfts-Setting angesiedelt, in der ein mächtiger Großkonzern die Kontrolle über die Welt beansprucht. Der Hauptcharakter 'Hunter' verdient sich in diesem düsteren Szenario sein Brot durch seine außergewöhnlichen Programmier-Fähigkeiten als Experte für Netzwerke und Kommunikation. Als er jedoch eines Tages einen Routine-Auftrag für die Corporation ausführen soll, verschlägt ihn eine Explosion in einen mysteriösen Höhlenkomplex, der von Gefangenen, Minenarbeitern und grausamen Mutanten bewohnt wird. Hunter muss nun einen Weg zurück an die Oberfläche finden und das Geheimnis um den sogenannten "Hacker" lösen, der diese rätselhafte Welt zu beherrschen scheint.Inwieweit die Corporation darin verwickelt ist und was es mit der einflussreichen Person namens "Hacker" auf sich hat, findet ihr nach etwas Action und viel Rollenspiel heraus. Ab jetzt steuert ihr auf jeden Fall den Hauptcharakter Hunter aus der First Person Perspektive durch die unterirdischen Gänge der Spielwelt. Aufgelockert wird die Handlung später durch vorgerenderte Filmsequenzen, die stimmig und atmosphärisch umgesetzt wurden.

Karten:
Leider kann das Spiel grafisch nicht wirklich überzeugen, denn eintönige Levels und zumeist pampige Texturen sorgen nicht gerade für einen guten Eindruck. Ausserdem werden aufgrund der Handlung keine Aussenareale geboten. Zumindest sind die Karten aber in ihrem Rahmen recht abwechslungsreich, womit man zumindest nicht das Gefühl hat man stapft seit Stunden durch die selbe Karte. Man rennt, schleicht und kriecht also fernab des Tageslichtes durch ein nur mässig komplexes Tunnelgewirr, in dem Licht- oder Schattenspiele für eine dichtere Atmosphäre wenn überhaupt nur sehr minimal eingebaut wurden. Kisten oder Charaktere werfen z.B. keine Schatten, selbst wenn sie direkt neben einer Lampe stehen. Klumpige Objekte, grob gemeisselte Wandstrukturen und matschige Texturen machen ausserdem kaum Lust auf mehr. Geboten weden einem hauptsdächlich das alte Schienensystem, die Gefängnisebene und diverse diverse Geheimlabore, in denen Mutationen in riesigen Glaskolben gefangen sind.

Gameplay:
Die Steuerung kann in Neuro Hunter frei und nach gutdünken definiert werden. Die Bewegungen wirken aber trotzdem oft schwammig, was zwar zum großen Teil zwar keine Probleme bereitet, in den Kämpfen, besonders wenn es zum Nahkampf kommt, jedoch dezent hinderlich ist. Gespeichert werden kann jederzeit und erfreulicherweise werden auch verschiedene Quicksaveslots angelegt, was besonders Standard-Savemuffel freuen wird. Allerdings ist das Saven ein wenig verbuged, weswegen man lieber einmal öffter als zu wenig speichern sollte um im Zweifelsfall nicht zu weit zurückgeworfen zu werden. Auch die Autosavefunktion, die alle paar Minuten ein automatisiertes Speichern durchführt, sollte besser deaktiviert werden um Ärger zu vermeiden. Unsinnig ist zu guter letzt, dass die Egosicht insgesamt den Bildausschnitt leicht gezoomt darstellt und man so nie die Gesamtübersicht hat.

Gegner:
Die Kämpfe sind alles andere als fordernd, aber die Figuren der Gegner machen einen recht ordentlichen Eindruck und sind recht detailliert. Leider wirken ihre Animationen aber oft recht staksig, was nicht so sehr bei den NPC's auffällt, bei den angreifenden Gegnern aber umso mehr. Die Sterbeanimationen sind dafür recht gelungen umgesetzt. Ärgerlich ist jedoch, dass die Gegner sich oft mit der Spielfigur verkanten und man so manches Mal zur Unbeweglichkeit verdammt wird. Einige der Gegner sind ausserdem sehr geschickt, wenn es darum geht, durch Wände zu gehen. Die Engine hat also definitiv Clippingprobleme und so kommt es vor, dass Gegner in einer Wand stecken bleiben oder die NPCs auch schon mal einige Zentimeter über dem Boden schweben.

Sound:
Die Soundkulisse fügt sich nahtlos in den Gesamteindruck von Neuro Hunter ein. Die Musik unterstützt die Spielatmosphäre nur sehr unzureichend, da sie kaum situationsabhängig ist. Nicht zu den Charakteren passende Synchronstimmen, wie die des Helden, tun ihr übriges. Fast alle Effekte tönen ausserdem viel zu dumpf aus den Lautsprechern.
CHEATS
Cheats gibt es zu Neuro Hunter nicht. Ein Trainer kann aber HIER gefunden werden.
 
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